Raus zum 1.Mai!

In der Schule lernen wir zunehmend nur noch für unsere Verwendung auf dem Markt. Ausbildungsplätze gibt es trotzdem nicht genug. Viel zu viele der Ausbildungsplätze sind dann noch mies bezahlt. Die Uni wird unter dem Regime von Bachelor und Master zur Bildungsfabrik. Studieren ist nicht – gebüffelt wird für die nächste Prüfung. Danach erwarten uns Praktika – natürlich unbezahlt. Irgendwann gibt es dann einen befristeten Job – mies bezahlt. Doch das ist nicht genug: Faschisten machen uns das Leben schwer. In Spanien wird gerade die neue Stufe der Krise eingeläutet.
Es reicht… schon lange!
Wird es noch schlimmer? Gegenfrage: Warum sollte es besser werden?
Wir können nicht nur auf Besserung hoffen. Nur was wir selber tun, bringt Veränderung. Veränderung beginnt bei dir, mit dir.
Es ist Zeit damit anzufangen.
Der 1. Mai als internationaler Kampftag der Arbeiterbewegung ist Erinnerung an alles was schon erreicht wurde: auskömmliche Löhne, 5 Tage Woche, Arbeitsschutz, Verbot von Kinderarbeit, Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Rente, Mutterschutz, Bildungszugang nicht nur für Reiche… Leider wird vieles davon gerade wieder massiv in Frage gestellt.
Wird sich morgen am 1. Mai die Welt verändern?
Nein, leider nicht. Aber mit einer großen Beteiligung an den Demonstrationen und Kundgebungen kann ein kraftvolles Zeichen für soziale Gerechtigkeit und eine solidarische Gesellschaft, gegen Ausbeutung gesetzt werden. Ein kraftvolles Zeichen ist wichtig als Warnung an alle diejenigen, die die sozialen Errungenschaften zurücknehmen wollen. Der 1.Mai kann aber vor allen für dich der Anfang sein – dich zu wehren.
Wir werden uns den Nazis in Wittstock entgegen stellen, sind aber auch auf der Kundgebung auf dem Bernauer Marktplatz vertreten.
Jede große Veränderung beginnt mit einer kleinen Tat – Raus zum 1. Mai. Es lebe der revolutionäre 1. Mai.

Der Text entspricht nicht unbedingt der Meinung der gesamten Linksjugend[’solid].Barnim.

Manche suchen Eier, manche den Frieden

Krieg darf keine Mittel der Politik sein! Klingt gut, ist aber leider keine Selbstverständlichkeit. Umso wichtiger ist es ab und an darauf aufmersam zu machen, dass Krieg blöd ist. Bevor sich die deutsche Regierung mal wieder dazu entschließt Soldat_innen irgendwohin zu schicken, um Deutschland „zu verteidigen“.
Das dachten wir uns auch. Und da es eine nette kleine Tradition ist, gerade zu Ostern mal ein bisschen für den Frieden spazieren zu gehen, waren wir dabei auf dem diesjährigen Berliner Ostermarsch. Spazieren gehen ist nämlich gesund und wenn man dann gleich noch ein Zeichen für den Frieden setzen kann – ist doch super. (mehr…)

Barnim supports Dresden

Im Februar 2012 planen Nazis wieder den größten Naziaufmarsch Europas. In Dresden konnte 2010 und 2011 der Aufmarsch durch viele tausende Antifaschist_innen verhindert werden. 2012 wollen wir an den Erfolg im letzten Jahr anknüpfen und viele Menschen aus Barnim mit Bussen nach Dresden bringen.

Aktuelle Informationen sowie die Möglichkeit sich für Busse anzumelden findet ihr unter: www.antifa-brandenburg.de

150 Menschen blockieren Nazigelände

In Biesenthal sollte Sonnenwendfeier stattfinden

Am 17.12. hatte die NPD zu einer Sonnenwendfeier auf das Biesenthaler Nazigelände im Erich-Mühsam-Weg geladen. Doch Biesenthal bleibt für die Nazis ein schwieriges Pflaster. 150 AntifaschistInnen aus Biesenthal und Umgebung mit Unterstützung aus Berlin, Strausberg und Frankfurt/Oder fanden sich zu einer Kundgebung auf dem Zufahrtsweg zum Nazigelände ein. (mehr…)

Aktionstag in Potsdam gegen die Bildungskürzungen: „Solidarisch gegen Bildungskürzungen!“

Pressemitteilung Linksjugend [’solid] Brandenburg zu dem heutigen Aktionstag in Potsdam gegen die Bildungskürzungen: „Solidarisch gegen Bildungskürzungen!“

Anlässlich der abschließenden Lesung des Haushaltes für 2012 im
brandenburgischen Landtag und der darin manifestierten Kürzungen
im Bildungs- und Wissenschaftsbereich, rief das Aktionsbündnis für
Bildung und Wissenschaft, zu dem auch die Linksjugend [’solid]
Brandenburg gehört, am heutigen Mittwoch zu einem
gemeinsamen Aktionstagunter dem Motto „Solidarisch*Laut*Stark“ auf.
Hunderte Menschen folgten diesem Aufruf und nahmen heute an
den Aktionen, wie einer Demonstration um 12:00 durch die
Innenstadt Potsdams und den diversen Kundgebungen teil. (mehr…)