Archiv für Januar 2011

Hier sind einige empfehlenswerte Kurzfilme und Dokus:

Tierrechte und soziale Kämpfe

Parallelen zwischen Klassenkampf und Mensch-Tier-Verhältnis

In der antikapitalistischen Bewegung und Ideengeschichte hat die Integration verschiedener gesellschaftlich Benachteiligter Gruppen (etwa aufgrund von ethnischer Zugehörigkeit, des Geschlechts usw.) in den letzten Jahrzehnten an Wichtigkeit gewonnen. Auch gibt es – vor allem von ökologisch-emanzipatorischer Seite – Erkenntnisse zur Verbindung der Unterdrückung von ArbeiterInnen und nichtmenschlichen Tieren. Denn die Unterdrückungsverhältnisse und -formen sind miteinander verwoben, beeinflussen sich gegenseitig und können nur aufgelöst werden, wenn das zugrundeliegende Prinzip von Hierarchisierung und Abwertung aufgelöst wird. Die strukturellen Ähnlichkeiten im Klassenkampf und Mensch-Tier-Verhältnis sind eigentlich nicht zu übersehen, werden aber kaum von den Menschen bemerkt, weil sie durch das kapitalistische System und überholten Traditionen/ Wertvorstellungen in das System der Ausbeutung der nichtmenschlichen Tiere mit integriert werden, so dass sie durch ihr Verhalten mit an deren Ausbeutung sowie Unterdrückung beitragen.

Die Grenze zwischen Menschen und Tieren wurde willkürlich gezogen und ist mittels des soziokulturellen Bewertungssystem komplett künstlich konstruiert. Diese Grenze verläuft nicht linear, sondern ist historischen Ursprungs und beinhaltet die Eigenschaft des vernunftbegabten Handelns, welche nur Menschen zu gestanden wird. Aber Menschen handeln nicht grundsätzlich rational, sondern nur ausnahmsweise, denn beispielsweise 90 Prozent unserer Kommunikation findet unbewusst und non-verbal statt. Ebenso verhält es sich mit unseren restlichen Handlungen. Des Weiteren sind einige Tiere in bestimmten Situationen auch vernunftbegabt, was die künstliche Konstruktion der Trennung zwischen Mensch und Tier verdeutlicht.

Ein Beispiel für dieses nicht-vernunftbeeinflusste Handeln ist die Klimaerwärmung, die nun in den letzten Jahren von verschiedensten Wissenschaftlern und Institutionen weltweit bewiesen wurde und alternative Handlungsweisen zum Aufhalten oder wenigstens Verlangsamen erarbeitet wurden, damit die Menschen klimaschädliche Verhaltensweisen wie extremes Konsumverhalten, übermäßiger Fleischverzehr, Flugzeugfliegen usw. ändern können. Aber obwohl die so angeblich vernunftbegabten Menschen, dieses Wissen haben, setzt es nur eine kleine Minderheit um, denn der Rest der Gesellschaft lässt sich eher von tradierten, unbewussten Verhaltensweisen lenken. Das zeigt eindeutig, das Menschen nicht vernunftbegabter als andere Tiere dieses Planeten sind.

Diese Dualismen Mann/Frau, Bourgeoisie/Proletarier und Mensch/Tier reproduzieren die Machtverhältnisse in der Gesellschaft, den die Individuen stehen nicht gleichberechtigt nebeneinander, sondern werden als gegensätzlich konstruiert und auf gewisse Eigenschaften reduziert.
Die ArbeiterInnen werden in ihrer täglichen Lohnarbeit von der Bourgeoisie ausgebeutet, damit sie für diese einen möglichst hohen Mehrwert erwirtschaften und die Gewinne auf Kosten der ArbeiterInnen steigen. Da die ArbeiterInnen aber keine Produktionsmittel besitzen und nur ihre eigene Arbeitskraft zur Verfügung haben, bleibt ihnen nichts anderes übrig als sich ausbeuten zu lassen. Somit werden die Menschen und ihre Arbeitskraft im Kapitalismus nur zu einer Ware auf dem Arbeitsmarkt degradiert, als wären sie ein Gegenstand, eine Sache ohne Leben, deren Wert sich nur in Arbeitsstunden bemisst.

Die gleichen Mechanismen wirken sich auch auf die Nutzung der Tiere aus, denn diese werden in der kapitalistischen Verwertungsmaschinerie nicht mehr als Lebewesen gesehen, sondern nur noch als Produktionsmittel, die so viel Gewinne produzieren sollen wie möglich. Auf diese Weise wird ihnen ein Lebensrecht als solches abgesprochen zu Gunsten des Profits. Zeigen tut sich das beispielsweise in den nicht lebenswerten Haltungsformen, wie Bodenhaltung, Massentierhaltung, Tiertransporte und vielem mehr.
Hier zeigt sich deutlich die Parallele zwischen der grenzenlosen Ausbeutung der Menschen einerseits und der Ausbeutung der nichtmenschlichen Tiere andererseits.

Die durch uns Menschen verursachten Leiden der Tiere in der heutigen Gesellschaft ergeben sich aus der ganz „normalen“ Verwendung der Tiere aus gesellschaftlich anerkannten Motiven, sei es beispielsweise der angebliche medizinische Fortschritt zum Wohle des Menschen, Bestrebungen nach mehr Produktivität und Wirtschaftlichkeit oder das Bedürfnis nach Spaß und Unterhaltung.
Die Gewalt gegen Tiere in der kapitalistischen Gesellschaft hat einen nie da gewesenen negativen Höhepunkt erreicht und war noch nie so skrupellos wie heute. Zu Hunderttausenden in Knästen namens Zoo und Zirkus der Freiheit beraubt, um uns zu unterhalten; zu Millionen und Milliarden zu lebenslanger Bewegungslosigkeit in den Mastställen verdammt, Hühner in der Batterie, Kühe in Boxen an Ketten und Schweine mit Gurten so festgezurrt, dass sie sich bei einem Jucken noch nicht einmal kratzen können. Hinzu kommt das täglich massenhafte Ermorden von sogenannten „überflüssigen Nebenprodukten‘‘ wie männlichen Küken oder Kälbern, das Entführen der Jungtiere von ihren Müttern, damit diese weiter ihre ökonomische Leistung vollbringen, sei es die Milchproduktion der Kühe oder das endlose Eierlegen der Hennen, die ihr ganzes Leben nie das Tageslicht zu sehen, frische Luft zum Atmen oder richtige Erde unter ihren Hufen/ Krallen zu spüren bekommen, weil sie als Ware/ lebende Maschinen dienen müssen, ohne dass auf ihre Bedürfnisse eingegangen würde.

Es gilt gegen die Selbstverständlichkeiten anzutreten, in Tieren überhaupt Gegenstände zum Benutzen zu sehen, denn sie leben und haben auch ein Recht auf ein solches. Wenn mensch begriffen hat, dass Tiere wie wir den gleichen Anspruch auf Schutz ihres Interesses am Leben, an Freiheit und an körperlicher und psychischer Unversehrtheit haben, dem muss die Forderung nach Mäßigung, Kompromissen und Toleranz wie blanker Hohn erscheinen, denn das würde das Leiden der Tiere nur etwas vermindern, aber strukturelle Ausbeutung und Unterdrückung ist durch das kapitalistische System immer noch vorhanden, die Tiere jedoch sind noch nicht frei. Das bedeutet, das die einzig mögliche Lösung eine Revolution zur Umwandlung der Gesellschaft zum Kommunismus ist, denn alles andere sind nur scheinbare Verbesserungen.

Beide, ArbeiterInnen und nichtmenschliche Tiere, werden im kapitalistischen System als Ware herab gesetzt, die maximale Profitraten für die Bourgeoisie erwirtschaften sollen und somit wird ihnen in diesem Moment der intrinsische Wert als Lebewesen, welches ein Recht auf Selbstbestimmung und ein Lebensrecht als solches hat, abgesprochen. Das Recht auf ein freies, emanzipiertes Leben aller Lebewesen ist im Kapitalismus weniger wichtig als die Profitmaximierung für die Bourgeoisie.
Die extreme Massentierhaltung dieser Gesellschaft hat beispielsweise auch große negative Auswirkungen auf die armen Menschen dieser Welt, denn 70 Prozent der Hungernden weltweit leben auf dem Land, können sich aber immer seltener selbst ernähren, weil Tierfutter und Energiepflanzen auf ihren Äckern produziert werden.

Jede Unterdrückung und Ausbeutung ist miteinander verbunden: kein Lebewesen ist frei, solange nicht alle frei sind – von Misshandlung, Erniedrigung, Ausbeutung und Kommerzialisierung. ArbeiterInnen und nichtmenschliche Tiere teilen diese Unterdrückung, und bis diese Denkweise der Herrschaft in all ihren Formen beendet sowie der Kapitalismus überwunden wird, geht dieses Elend weiter. Rosa Luxemburg schrieb dazu: „Ich weiß, für jeden Menschen, jede Kreatur, ist eigenes Leben das einzige, einmalige Gut, das man hat, und mit jedem kleinen Flieglein, das man achtlos zerdrückt, geht die ganze Welt jedesmal unter; für das brechende Auge dieses Fliegleins ist alles so gut aus, als wenn der Weltuntergang alles Leben vernichtete.“

Aus diesem Grunde gilt es, das kapitalistische System zu überwinden und alle Lebewesen gleichermaßen zu befreien. Um schon heute etwas Sand in das ausbeuterische Getriebe zu streuen, kann mensch mit einer vegetarischen oder sogar veganen Lebensweise etwas zur Verringerung des Leides der nichtmenschlichen Tiere im hier und jetzt beitragen und somit die in der linken Bewegung viel zitierte Solidarität auch endlich konkret leben.
Es reicht einerseits nicht, wie in der anarchistisch geprägten Tierbefreiungsbewegung geschehen, einzelne Pelzfarmen und Tierversuchslabore zu befreien und somit einzelnen nichtmenschlichen Tieren die Freiheit zu schenken, denn dies ist zu kurz gegriffen. Durch diese Befreiungen werden die lokalen Ökosysteme stark gestört, weil beispielsweise die befreiten Nerze die Vogelfauna vor Ort zerstören und das ökologische Gleichgewicht dadurch schädigen. Außerdem können diese in Gefangenschaft aufgewachsenen Tiere nicht plötzlich alleine in der Natur überleben und werden dann häufig Opfer von Verkehrsunfällen.

Andererseits reicht es aber auch nicht nur einen auf Menschen bezogenen Klassenkampf zu führen, weil auf diese Weise viele unterdrückte und ausgebeutete Lebewesen vernachlässigt werden, die genauso ein Recht auf Freiheit und ein selbstbestimmtes, artgerechtes Leben haben wie wir auch. Warum werden diese hierarchischen Unterschiede gemacht zwischen den verschiedenen Lebensformen? Warum sollte ein Lebewesen mehr Wert sein als ein anderes?

Das ist weder wissenschaftlich noch moralisch belegbar, da es nur anerzogene und auf veralteten, christlichen Wertvorstellungen basierende Traditionen sind, die es endlich gilt abzuschütteln, schließlich leben wir auch nicht mehr in Höhlen. Der Mensch ist auch nur eine Tierart und steht nicht gottgleich über den restlichen Arten, wie es das Christentum im Laufe der Jahrhunderte tief in das Bewusstsein der menschlichen Gesellschaft indoktriniert hat. Schon August Bebel erkannte: „Offenbar tritt in dem Maße, wie die Kultur sich hebt, an die Stelle der Fleischkost die Pflanzenkost.“

Deshalb gilt es, beides zu verbinden, d.h. einerseits die Forderungen und Aktionen des täglichen Klassenkampfes auf die nichtmenschlichen Tiere mit auszuweiten und mit konkreten Aktionen, Handlungen sowie einer vegetarischen/ veganen Lebensweise zu verbinden. Andererseits sollten die Kämpfe zur Befreiung der nichtmenschlichen Tiere auch in die täglichen Klassenkämpfe hinein getragen werden, um eine stärkere Verbindung und Solidarisierung aller Lebewesen zu erreichen, denn es nützt nichts Pelzfarmen zu befreien, wenn die Masse der unterdrückten Tiere in Schlachthäusern und Massentierhaltung leidet.
Außerdem kommt der aktuelle Klimaerwärmungsaspekt noch hinzu, wenn mensch bedenkt, dass beispielsweise ca. 20 Prozent aller Treibhausgase durch Nutztierhaltung entstehen und ca. 90 Prozent der Regenwälder für Futtermittelanbau gerodet wird und nicht wie häufig behauptet wird, für Sojamilch, Energiepflanzen oder ähnliches. Deshalb können die Menschen schon heute mittels ihres Konsumverhaltens etwas für den so notwendigen gesellschaftlichen Wandel beitragen und gleichzeitig für eine Revolution für eine kommunistische Gesellschaft kämpfen, denn die Analogie zwischen der Unterdrückung der ArbeiterInnen und der Ausbeutung nichtmenschlicher Tiere ist eindeutig, weshalb endlich eine Solidarisierung der ArbeiterInnen stattfinden sollte, denn die entrechteten Tiere sind wegen ihrer Wehrlosigkeit auf unsere Hilfe angewiesen. Im Gegensatz zu anderen unterdrückten Gruppen können sie nicht für ihre Rechte kämpfen und sprechen keine Sprache, die wir verstehen würden, aber es gab in der Geschichte schon immer machtlose Unterdrückte, für die sich andere solidarisch einsetzten. Natürlich lösen allein die Boykotte von Tierprodukten wie beim Veganismus nicht das grundlegende strukturelle Problem, denn der Kapitalismus funktioniert nicht nur durch Individuen, sondern auch durch Strukturen, die die Menschen kontrollieren und die es zu überwinden gilt. Dennoch ist es nicht sinnlos individuell zu handeln, denn der Veganismus ist eine Möglichkeit eine freie und emanzipierte Gesellschaft praktisch im Heute vorzuleben und somit zu beweisen, dass es keine fantastischen Utopien sind, sondern reale Möglichkeiten die eine freie kommunistische Gesellschaft bietet. Das Ziel einer kommunistischen Gesellschaft und der Weg dorthin durch Klassenkämpfe und Revolution sollte dabei aber dennoch nicht aus den Augen verloren werden, da nur die Kombination beider Handlungen auf der individuellen und der gesellschaftlichen Ebene einen wahren, gesellschaftlich tiefgreifenden Wandel ermöglichen.

Leonard Nelson appellierte schon 1938 an alle SozialistInnen, Tiere seien die „Allerwehlosesten […], die sich nie durch Koalition zusammentun, können, um allmählich ihre Rechte in einem Klassenkampf zu erobern. Ein Arbeiter, der nicht nur ein ‘verhinderter Kapitalist‘ sein will, und dem es also ernst ist mit dem Kampf gegen jede Ausbeutung, der beugt sich nicht der verächtlichen Gewohnheit, harmlose Tiere auszubeuten, der beteiligt sich nicht an dem täglichen millionenfachen Mord, der an Grausamkeit, Roheit und Feigheit alle Schrecknisse des Weltkrieges in den Schatten stellt[…]. Entweder man will gegen Ausbeutung kämpfen, oder man läßt es bleiben. Aber wer als Sozialist über diese Forderung lacht, der weiß nicht, was er tut. Der beweißt, daß er nie im Ernst bedacht hat, was das Wort Sozialismus bedeutet.“
Eine gerechtere Gesellschaft ist nicht möglich, wenn weiter Lebewesen von anderen unterdrückt und ausgebeutet werden, d.h. eine freie, kommunistische Gesellschaft kann nicht entstehen, wenn es gleichzeitig weiter Tierhaltung und -ausbeutung gibt, denn wie bereits Leo N. Tolstoi wusste: „Solange es Schlachthäuser gibt, wird es auch Schlachtfelder geben.“

„Die Welt ist kein Machwerk und die Thiere kein Fabrikat zu unserem Gebrauch. (…) Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man dem Thiere schuldig.“ – Arthur Schopenhauer (1788-1860), Philosoph

„Es waren die Viehhöfe von Chicago, die die Nazis lehrten, wie man Körper verarbeitet.“
Coetzee, J.M. Literaturnobelpreisträger<

Die Pflanze des Widerstandes

Die junge Pflanze des Widerstandes wächst unter dem Schutz und der hingebungsvollen Pflege vieler politischer Aktivist_innen auf dieser Erde heran, die sich gegen Leid, Unterdrückung, soziale Ungerechtigkeit und die Zerstörung der Natur einsetzen.
Weder staatliche Repression noch abwertende Kommentare können diese Pflanze am Wachstum hindern. Durch die Liebe und das Engagement der Aktivist_innen genährt, verbreiten sich die Samen der Pflanze des Widerstandes im Winde der Zeit in viele Teile der Erde und dann wächst auch dort der Widerstand.

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Schon heute gibt es auf der ganzen Welt Ableger dieser Pflanze und sie hat überall viele verschiedene Formen und Farben, aufgrund der jeweiligen klimatischen und gesellschaftlichen Bedingungen, aber die Wurzel ist auf der ganzen Erde gleich.
So wie alle Menschen trotz verschiedenem äußeren Erscheinungsbild Brüder und Schwestern sind mit den gleichen Wurzeln, so sind die Pflanzen im Grunde auch gleich.
Die Ableger der Pflanze gibt es beispielsweise im südamerikanischen Dschungel bei den mexikanischen Zapatisten, in griechischen Städten, wo sich die Jugend gegen das kapitalistische System erhebt oder auch die europäische Bildungsstreik- und Anti-Atombewegung ist schon eine kleine widerständige Pflanze.
Eines Tages sind es so viele und starke Pflanzen, dass sie den Kapitalismus ersticken werden und neue frische Luft für die Natur und die Menschen produzieren. Die Natur kommt wieder ins Gleichgewicht und Mensch und Natur leben wieder im Einklang miteinander.
Also, lasst uns die brandenburgische/ barnimer Pflanze des Widerstandes pflegen und beschützen vor den Angriffen der Neonazis genauso, wie vor Angriffen des repressiven Staates in Form der Polizei.
Lasst euch bei der Pflege nicht von den kapitalistischen Zwängen wie Geld oder Karriere ablenken, denn das sind nur Erhaltungsmechanismen des kapitalistischen Systems, um die Menschen weiter auszubeuten und unterdrücken zu können und selber an der Macht bleiben zu können.
Denn eines ist klar: solange es den Kapitalismus gibt, wird die Zerstörung unseres Planeten und die Unterdrückung und Ausbeutung der Menschen weiter gehen, aber es gibt eine Lösung: Revolution und die Abschaffung des Kapitalismus, damit an dessen Stelle ein sozial gerechtes, und ökologisch gesundes Gesellschaftssystem treten kann, der Kommunismus.
Damit dies gelingt ist einer der ersten Schritte die Organisation des Widerstandes in euren Orten und im Alltag.
Schafft euch Freiräume nicht nur räumlich, sondern auch zeitlich, um euch selber zu selbstbestimmten, emanzipatorischen Menschen entwickeln zu können, die kritisch ALLES hinterfragen und kontinuierlich die Welt zum positiven verändern.
Die Pflanze des Widerstandes wächst auch durch kleine Dinge im Alltag, wenn mensch beispielsweise eine vegetarische oder vegane Lebensweise wählt, wodurch das Klima geschont wird und Tieren weniger Leid zugefügt wird.

Die Palette der widerständigen Tätigkeiten ist aber noch viel größer, vielfältiger und bunter, so dass jeder Mensch mitmachen kann.
BILDET euch! BILDET andere! BILDET WIDERSTAND!

„Wir sind eine Armee der Träumer und deshalb sind wir unbesiegbar. Wie sollen wir auch nicht siegen, wenn wir alles drehen und wenden? Wir können gar nicht verlieren. Oder besser gesagt, wir verdienen nicht zu verlieren.“ Subcommandante Marcos